Schlafstörung überwinden – 5 hilfreiche Tipps

Jeder von uns kennt die Nächte, in denen man nicht einschlafen oder durchschlafen kann, da der Kopf nicht zur Ruhe kommt. Die Gedanken kreisen um ein bestimmtes Thema, Ängste oder Sorgen versetzen den ganzen Körper in Anspannung. Man ist müde, erschöpft, will einfach nur schlafen, sich erholen.. aber es klappt nicht. Die innere Unruhe hat einen voll im Griff.

Mir begegnen täglich Menschen mit Schlafstörungen. Aus Erfahrung weiß ich, dass du dagegen etwas tun kannst um dir deinen Schlaf wieder aktiv zurückzuholen und die innere Unruhe aufzulösen.

Sei dir stets bewusst, dass dein Körper mit deiner Seele verbunden ist. Du hast 2 Möglichkeiten Zugang zu dir selbst und zum Entspannungsmodus zu bekommen. Entweder du beruhigst deinen Geist und das beruhigt wiederum den Körper oder du beruhigst den Körper und das hat Einfluss auf deinen Geist.

Meine 5 folgenden Tipps sollen dir dabei helfen:

  • 1. Schreibe all deine Gedanken und Gefühle in diesen Momenten, in denen du nicht schlafen kannst, auf. Unverblühmt, genau so, wie sie dir gerade in den Sinn kommen. Dabei muss alles keinen Sinn ergeben; auch die Grammatik oder richtige Schreibweise spielt keine Rolle. Es geht nur darum, dass deine Gedanken Gehör finden und einen „festen Platz“ bekommen – sozusagen „geparkt“ werden. Schreib alles auf, auch deine dazugehörigen Gefühle.. bist du wütend? Bist du traurig? Fühlst du dich hilflos.. was auch immer in dir vorgeht, schreib es nieder. Schreib solange, bis du leer bist, bis dir nichts mehr einfällt.

  • 2. Wenn du das Gefühl der Überforderung hast und Angst verspürst, die nächsten Tage zu überstehen, schreibe deine „to dos“ auf. Für die nächsten Tage/ Woche.. oder mache einen Plan.. nimm dir ruhig die halbe Stunde oder Stunde Zeit bevor du schlafen gehen möchtest. Danach ist dein Geist beruhigter, weil er weiß, du hast alles notiert und somit gibst du dir selbst eine Wichtigkeit. Dein Verstand kann loslassen und sich entspannen. Probier es unbedingt aus.

  • 3. Die innere Unruhe steckt in deinem Körper, in der Muskulatur, im Fasziengewebe.. wenn dein Nervensystem erregt ist -durch z.B. Ängste, Sorgen, unterdrückte Emotionen wie Trauer oder Wut- ist auch deine Muskulatur automatisch unter Anspannung. Daher hilft es für die Entspannung im Geist sehr, wenn man sich körperlich entspannt. Dehne deine Muskulatur dort, wo du Verspannungen spürst.. schau dir dazu entsprechende Videos auf YouTube an.

  • 4. Mache es zur Routine, dass du dir eine geführte Meditation speziell zum Thema „Einschlafen“ vor dem schlafen gehen anhörst. 10-15 Minuten reichen schon. Damit richtest du deinen Fokus auf eine externe Stimme und Klänge, was im besten Fall beruhigend wirkt und dir ein Gefühl der Geborgenheit schenkt. Hier gelangst du zu meiner Einschlafmeditation.

  • 5. Für den Fall, dass du dauerhafte Schlafstörungen hast und du darunter leidest, überlege dir auch, ob du dir nicht Unterstützung von einem Therapeuten gönnen möchtest. Denn hinter Schlafstörungen steckt ganz oft ein seelisches Leid, welches du mit Hilfe auflösen kannst. Schlafen hat viel mit dem Thema Kontrollverlust und Loslassen zu tun.

    Deine Ivana

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